Ich bin ein großer Fan von Currys… und von gesmoktem Fleisch… und tollen Gewürzen. Da dachte ich mir, ich kombiniere das! Heraus kam ein unfassbar leckeres Pulled-Turkey-Curry!
Zutaten:
- Putenkeule
- 1 rote Paprika
- 2 Zwiebeln
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Dose Ananas-Stücke
- 1 Dose Kokosmilch
- etwas Hähnchengewürz nach Wahl (z.B. „Mango No. 5“ von Ankerkraut)
- 1 TL Curry-Mischung (z.B. „Chicken Curry“ von Ankerkraut)
- etwas Räucherchips oder Chunks
Die Putenkeule zu Beginn auf Knochenreste und -splitter untersuchen (diese lassen sich relativ gut ertasten) und entfernen. Die Haut auf der Keule entfernen. Dazu wie im Video oben vorgehen. Nun die Keule großzügig mit dem Hähnchengewürz einreiben und kurz anschwitzen lassen.
Den Grill auf 150° C aufheizen und einen indirekten Bereich einrichten. Das Räuchermaterial auf die Kohlen geben (beim Gasgrill entweder eine Räucherbox oder kleine Päckchen aus Alufolie mit dem Räichermaterial verwenden) und die Putenkeule auf den Rost liegen. Nun etwa 30 Minuten bei gleichbleibender Temperatur smoken.
Parallel hierzu die Paprika in Mundgroße Stücke schneiden und die Zwiebeln in Halbringe schneiden.
Nach Ablauf der 30 Minuten einen Dutch Oven (oder einen Gussbräter o.ä.) auf die direkte Hitze stellen und alle Regler vollständig öffnen (oder die Brenner aufdrehen) und kurz aufheizen lassen. Dann die Zwiebeln hinzugeben und kurz anschwitzen. Anschließend die Putenkeule in den Dutch Oven legen und die Paprika, die Ananas (unbedingt mit der Flüssigkeit!) und die Kokosmilch dazu geben. Nun den Deckel auf den Dutch Oven legen und warten, bis der Sud anfängt zu köcheln. Ab dann sollte die Keule 30 Minuten im Dutch Oven schmoren. Nach 15 Minuten Schmorzeit den Knoblauch und die Curry-Mischung dazu geben und den Deckel wieder schließen.
Nachdem die Keule dann 30 Minuten im Sud geköchelt hat ist es an der Zeit, die Keule aus dem Dutch Oven zu nehmen und zu zupfen. Vorsicht ist dabei geboten! Denn neben dem Schenkelknochen sind in der Peripherie auch einige kleinere und dünnere Knöchlein im Fleisch, die sich aber leicht entfernen lassen sollten.
Das gezupfte Fleisch schlussendlich in den Sud zurückgeben und gegebenenfalls mit Pfeffer, Salz und Curry nachwürzen.
Servierempfehlung:
Das Curry kann pur ohne Beilage, mit Brot oder mit Reis serviert werden.
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