Ribs nach der „5-0-0-Methode“

In diesem Beitrag erzähle ich euch etwas über einen der BBQ-Klassiker schlechthin: Schweinerippchen, gesmokte Schälrippchen, Spareribs oder wie auch immer man sie nennen mag. Die Rippchen sind ein Teil der sogeannnten „heiligen Dreifaltigkeit des BBQ“ (Pulled Pork, Rippchen und Brisket) und es gibt unfassbar viele Möglichkeiten sie zuzubereiten. Die womöglich einfachste stelle ich im unten eingebetteten Video und dem folgenden Beitrag vor: die sogenannte „5-0-0-Methode“.

Zutaten:

  • Rippchenleitern
  • BBQ-Gewürz (z.B. Magic Dust)

Nach der wahnsinnig langen Zutatenliste (Mengen habe ich bewusst offen gelassen) kommen wir nun zur Zubereitung des ganzen. Ich habe mich dazu entschlossen meinen Mini-Kamado (den gibt es übrigens hier X https://amzn.to/2Aib2g7) dafür einzusetzen. Die Vorgehensweise ist aber auf allen Grillgeräten, mit denen man räuchern und indirekt Grillen kann identisch (sei es Lok-Smoker, Kugelgrill, Gasgrill o.Ä.).

Zunächst sollte vorbereitend auf der Rückseite der Rippchenleiter die Silberhaut entfernt werden (dieser Schritt ist im Video nicht enthalten, da dort primär die Zubereitung auf dem Grill im Vordergrund stehen sollte). Dazu einfach mit einem Teelöffel am zweiten Rippenknochen unter die Haut am Knochen entlang den Löffelstiel durchschieben und die Silberhaut leicht anheben. Dann mit einem Stückküchenpapier (dadurch hat man einen wesentlichen besseren Griff) die Haut einfach herunter ziehen. Sollte die Haut vorher abreißen, dann den Vorgang an entsprechender Stelle wiederholen.

Ist die Silberhaut entfernt, kann das Fleisch gewürzt werden. Hier kann man absolut nach persönlichem Gusto entscheiden, obgleich der Klassiker hier der „Magic Dust“ ist, es tut der Sache allerdings auch keinen Abbruch, wenn man nur mit Pfeffer und Salz würzt. Nach dem würzen empfiehlt es sich, die Rippchen noch einige ZEit im Kühlschrank zu lagern, damit das Salz und die Gewürze noch etwas mit dem Fleisch arbeiten können. Die Dauer ist dabei gar nicht so wesentlich entscheidend, dass es jedoch länger als 10 Minuten sein sollten ist denke ich selbsterklärend.

Im Folgenden kann der Kamado (oder was auch immer ihr nutzt) bereits vorgeheizt werden. Ziel ist es, später eine Garraumtemperatur von ca 120 – 130 Grad zu haben, wenn das Fleisch aufliegt. Aus diesem Grund vorab eher auf ca 150 Grad aufheizen, da durch das kalte Fleisch die Garraumtemperatur wieder abkühlt.

Wenn ihr euch dazu entscheidet, dass eure Rippchen zu Beginn noch etwas Rauch abbekommen sollten (wenn ihr den Rauchgeschmack nicht mögt, so köännt ihr das ganze auch einfach weglassen, das Gericht wird dadurch keinesfalls ungenießbar!) solltet ihr dann kurz bevor ihr die Rippchen auflegt etwas Räuchermaterial dazu geben. Im Video habe ich mich für Eichenholz-Chips entscheiden (hier sollte man auch nach persönlichem Geschmack entscheiden), da ich zwei Rippchen mit dem kräuterhaltigen #smoke von Ankerkraut (X) gewürzt habe und ich der Meinung bin, dass Eiche hervorragend dazu passt. Um die Rippechen aufzustellen habe ich den Topfdeckelhalter von IKEA (X) verwendet.

Wenn die Rippchen aufgelegt worden sind, dann ist es soweit die Feinheiten der „5-0-0-Methode“ zu beachten. Denn es gibt iom Grunde keine. Wenn die sich die Garraumtemperatur bei 120 – 130 Grad stabilisiert hat, bleiben die Rippchen schnörkellos für 5 Stunden auf dem Grill. Gegen Ende sollte man dennoch gelegentlich kontrollieren wie die Rippchen aussehen, denn je nach Dicke des Feisches könnten sie sonst verbrennen, es ist demnach nicht unüblich, dass die Rippchen auch nach 4:30 Stunden fertig sein können). 5-0-0 bedeutet: 5 Stunden grillen mit räuchern zu Beginn, 0 Stunden dämpfen (betrifft die Texas Style Methode, einen Beitrag hierzu wird es auch noch geben) und 0 Stunden glasieren.

Diese Garmethode ist die vermutlich einfachste, denn im Grunde kann man, sofern man die oben beschrieben Schritte befolgt, nichts falsch machen und die Rippchen haben nahezu eine Gelinggarantie.

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